Post-it / Kreatives Schreiben

Wir notieren alle möglichen banalen Dinge, die wir nicht vergessen wollen, und kleben sie als gelbe Zettel auf unsere Schreibtische, Spiegel und Kalender. Kurzfristig haben diese Erinnerungshilfen durchaus ihren Nutzen, aber wann notieren wir die Ereignisse, die auch langfristig zählen: Stationen einer Biografie, die vielleicht auf den ersten Blick nicht als Höhepunkte erscheinen, im Rückblick aber doch ein Leben prägen?

Gemeinsam mit Ihnen möchte ich mich gerne erinnern und diese Erinnerungen aufschreiben. Dazu wird es kleine Impulse und Ideen geben, die beim Schreiben helfen können.

Seit Februar 2018 schreiben wir schon miteinander: Ein kleine Gruppe, die vor allem die Begeisterung an Texten verschiedenster Art teilt. Über literarische Vorbilder nähern wir uns in jeder Sitzung einer bestimmten Textgattung an und versuchen uns praktisch daran: Märchen, Gegenstandsbeschreibungen, Dialoge, Briefe, nicht zuletzt Lyrik – es gibt nichts, was wir nicht selbst ausprobieren und erzählen wollen. Dabei gibt es kein Richtig und kein Falsch, vielmehr entstehen sehr facettenreiche Texte – manche biografisch geprägt, andere lieber fiktiv bleibend.

Auch weil Texte immer vom Gespräch darüber und natürlich vom Gelesenwerden leben, wünschen wir uns Zuwachs: Wer also Lust hat, sich selbst im Schreiben zu probieren und das noch dazu in sehr netter Gesellschaft, ist herzlich eingeladen!

Montag, 20. September, 15:00 Uhr: „post-it“ – wieder in Präsenz

Schreiben kann man auch allein. Aber mehr Spaß macht es in der Gruppe. Und so wollen wir uns wieder treffen, zunächst (ausnahmsweise) am 20. September (Montag) um 15:00 Uhr, coronabedingt wieder im Saal. Bitte melden Sie sich vorher an, per mail (fritsch(at)kreuzkirche-berlin.de) oder per Telefon 89 77 34 18.

Wir beginnen mit Ihren Leseerfahrungen: Bringen Sie ein Buch mit, das Sie in den vergangenen Wochen entweder besonders gern gelesen haben, oder das Ihnen extrem missfallen hat.

Ich freue mich auf Sie!

Fanni Fritsch